03 – Mutter und Karriere geht das?

„Erfolg ist weder einen Ferrari noch eine Million Dollar zu haben. Erfolg ist es, sin Leben zu Leben, wie man es leben möchte.“„Erfolg ist weder einen Ferrari noch eine Million Dollar zu haben. Erfolg ist es, sein Leben zu Leben, wie man es leben möchte.“

Jim Rohn

Du hast die Wahl

Für viele Frauen ist es leider „noch“ nicht möglich, genau diese Wahl zu haben. Karriere zu machen und Muttersein zu leben. Unsere Gesellschaft verlangt all zu oft noch die Entscheidung zwischen dem einen oder dem anderen.

Und doch gibt es die Möglichkeit, wenn du es wirklich willst beides zu leben.

Ich möchte diese Entscheidung nicht für dich treffen, aber ich möchte dir aufzeigen an was du vielleicht vorher denken solltest, wenn du vor der Wahl stehst, in welche Richtung du gehen möchtest.

Achte auf die Unternehmensstrukturen

Ein wichtiger Punkt ist: Schau dir an, wie die Strukturen in deiner Firma sind. Werden eher Männer in die Führungsebenen gehoben oder ist es Gleichberechtigt? Gibt es Teilzeitführungskräfte, Gleitzeit, Unternehmenskitas, Homeoffice etc.?

Wenn dein Unternehmen noch sehr klassische Führungsstrukturen hat, dann ist es für dich als Frau und Mutter nicht unmöglich aber ggf. ein sehr harter und steiniger Weg. Und da stelle ich dir die Frage, willst du das? Oder willst du dich nicht rechtzeitig mal umschauen, nach einem neuen Arbeitgeber, der dir hier mehr Türen offenhält?

Wenn du Karriere machen möchtest, dann bereite es vor. Sprich mit deinen Vorgesetzten über deine Ziele im Unternehmen, und frage wie dein Unternehmen mit Müttern in Führungsetagen umgeht. Bereite also dir deinen Weg vor, dann ist er viel leichter zu gehen.

Sprich mit deinem Partner / deiner Partnerin

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Der zweite Punkt ist: Sprich mit deinem Partner / deiner Partnerin über deinen Kinderwunsch und wie er oder sie dazu steht. Wie stellt ihr euch auch die gemeinsame Zukunft mit Kindern vor. Wer kümmert sich wie um die Erziehung? Gibt es noch andere Menschen die zuverlässig euch unterstützen können, Tanten, Großeltern, Tagesmütter, Babysitter etc.

Ein Afrikanisches Sprichwort sagt: Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.

Also suche dir rechtzeitig zuverlässige Netzwerkpartner auch für die Erziehung deines Kindes. Hilfe anzunehmen, ist hier absolut kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke.

Falscher Perfektionismus

Mutter, Tochter, Kind, Leichtigkeit

Der dritte Punkt ist: Wie willst du es haben? Wie perfekt muss dein Leben sein? Falscher Perfektionismus ist der größte Fallensteller, wenn du erfolgreich als Mutter Karriere machen willst. Denn der eigene Anspruch, an mich, meine Umgebung und mein Zuhause ist der häufigste Grund warum Frauen, sich gegen eine Doppelbelastung Karriere und Kinder. Denn ich werde in allen Bereichen verglichen und vergleiche mich selbst. Wenn ich den Anspruch habe, mein Zuhause muss perfekt ordentlich und sauber sein, mein Kind muss täglich frisch gekocht bekommen, außerdem alle Förderung, die es braucht und in meiner Arbeit bin ich die perfekte Führungskraft – dann ist entweder das Burnout oder der Abbruch vorprogrammiert.

Die Leitfrage darf hier sein: Wie darf es für mich leichter gehen?

Was spricht gegen:

  • eine Putzfee, oder Tiefkühlgemüse?
  • Fahrgemeinschaften
  • Unordnung und keine blitzeblanken Fenster?
  • Delegieren von Aufgaben und dadurch Freiräume in der Arbeit?
  • Coaching, um mir mein Leben leichter zu machen?

Lerne, und das kannst du schon vor der Zeit mit Kindern üben und in dein Leben integrieren, im Moment zu leben und Qualitätszeiten einzubauen. Wenn ich bei der Arbeit bin, weiß ich das mein Kind gut versorgt ist – das bedeutet, ich checke nicht andauernd mein Handy und mit den Gedanken zu Hause. Andersherum genauso, wenn ich zu Hause bin ist meine Arbeit kein Thema. Die Zeit mit den Kindern fülle ich in dem ich für sie und ihre Bedürfnisse da bin, aber ich habe auch Zeiten für mich und Zeiten für meinen Partner / meine Partnerin.
Das geht aber nur, wenn ich mir Hilfe suche und Aufgaben abgebe. Dabei darf ich lernen, nur weil jemand die Aufgabe anders erledigt als ich es tue, muss es deswegen nicht schlechter sein. Das Ergebnis zählt, nicht der Weg wie er/sie dahin gekommen ist.

Fazit

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Verlässliche Netzwerke sind wichtig.

Karriere und Kinder sind möglich, wenn:

  • das Unternehmen, dies fördert und unterstützt.
  • starke und verlässliche Netzwerke vorhanden sind, kostenpflichtig oder kostenfrei.
  • ich, lerne falschen Perfektionismus abzulegen und meine Zeit in Qualitätszeiten zu wandeln.

Falls du dazu Fragen hast oder dir Unterstützung bei deinem Weg wünscht, dann vereinbare doch ein kostenfreies Orientierungsgespräch mit mir, gemeinsam erreichst du dein Ziel: https://saraprinz.youcanbook.me

Wenn du lieber die Episode im Podcast hören willst, dann hier klicken:

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