36 – Jahresstart – Projektstart gut gestalten

Ach, ich bin gelaufen, gelaufen und hingefallen, wieder aufgestanden, umgeworfen, wieder aufgesammelt, bis ich da angekommen bin, wo mein Ziel anfängt. 

Fanny Gräfin von Reventlow

2021 das Jahr ist gerade ein paar Tage alt. Jedes Fitnessstudio, jede Ernährungsberatung und jede Coachingpraxis kennt es. Zum neuen Jahr, ist die Motivation zur Veränderung am Größten.

„Dieses Jahr, soll alles anders werden!“ – Alleine dieser Satz, ist zuhauf in den Köpfen der Menschen. Und er ist schneller über den Haufen geschmissen als wir schauen können.

Gute Vorsätze

Gehörst du auch zu den Frauen, die sich zu Sylvester gute Vorsätze gemacht hat? Im neuen Jahr möchte ich gerne, sportlicher werden, ordentlicher werden, Projekte zu Ende bringen, besser kalkulieren, besser vorsorgen …..

Die Aufzählung ist meist sehr lange. Sehr viele schmeißen schon 5 nach 12 die Vorsätze wieder über den Haufen, denn das alte, gewohnte Verhalten ist einfach zu bequem und mächtig und die Motivation reicht doch nicht aus.

Manche halten die ersten Wochen durch, und ganz wenige schaffen es wirklich bis zum Ende. Was machen diese Wenigen anders als der Rest der Masse?

Wenige schaffen es

Das Erste ist, sie haben die Entscheidung wirklich selbst getroffen. Nicht jemand anderes hat zu ihnen gesagt: „Du solltest mal…“. Sondern sie haben sich selbst entschieden: „Ich möchte oder werde…..“

Den das ist der erste wichtige Schritt, Veränderungen passieren nur wenn wir selbst diese Entscheidung für gut, richtig und wichtig empfinden. Solange wir es nur machen, weil andere sagen: “Es wäre gut du würdest…” und wir es ihnen zu liebe machen, werden wir beim ersten Rückschlag wieder aufhören und sagen: „Hab ich doch gleich gesagt, das ist nichts für mich.“

Dann haben die Wenigen ein Ziel vor Augen, wo sie hin möchten. Und dahin haben sie sich ausgerichtet. Also nicht ich möchte weg von sondern ich möchte hin zu. Die Ausrichtung auf das Ziel ist entscheidend für das durchhalten. Denn, wenn ich weg von will, entscheide ich aus einem Mangel heraus und mein Unterbewusstsein hat immer das Gefühl: „Da wird mir was weggenommen.“ Und wer möchte schon etwas verlieren?

Wenn du dir ein positives Ziel setzt, und dir ein motivierendes Zielbild via VAKOG formulierst, dann ist das wie ein starker Magnet. „Da, will ich hin.“ Und selbst wenn es mal einen Rückschlag gibt, oder du zu einem Umweg gezwungen wirst, ist der Magnet stark genug um dich wieder auf Kurs zu bringen.

Zielformulierung positiv

Das Ziel muss also klar, positiv, in der Gegenwart, realistisch und messbar formuliert werden. Das ist nicht ganz einfach. Aber es lohnt sich hier ein Augenmerk drauf zu halten. Denn einfach nur: „Ich möchte sportlicher werden!“ reicht als Motivation nicht aus.

„Ich möchte einen Marathon auf Hawaii, im Dezember 2021 mitlaufen und durchhalten!“ Das ist ein ganz anderes Zielbild. Da kann ich meine Augenschließen, mir vorstellen wie ich kaputt, durchgeschwitzt, glücklich erfüllt, mit erhobenen Armen durch das Ziel laufe, die Medaille um den Hals gehängt bekomme, das Meer rauscht im Hintergrund und ich habe das Gefühl von Stolz, Erfüllung und Stärke in mir. Das möchte ich erreichen, hier möchte ich hin. Dafür trainiere ich, jeden Tag. Und wenn ich in dem Jahr des Trainings mir z.B. mal den Knöchel verstaucht habe und eine Pause machen muss, dann mache ich in der Zeit, Oberkörpertraining, oder Mentaltraining oder gehe schwimmen. Ich überlege mir Alternativen, weil das Ziel ganz klar ist, da will ich hin und da hält mich auch nichts auf.

Umsatzziele formulieren

Wenn das Ziel also klar ist, z.B. Im Dezember 2021 mache ich einen Umsatz mit meinem Unternehmen von 1.000.000,-€.“ Dann mache ich mir ein Zielbild. Was ist mit diesem Unternehmensumsatz alles machbar. Wie fühlt es sich an? Was kann ich für Investitionen oder Rücklagen dadurch bilden? Wie verändert sich mein Unternehmen wenn dies möglich ist? Ich spüre rein, wie es sich anfühlt, was ich dadurch machen kann und spüre die Anziehungskraft dieses Ziels. Dann ist klar da will ich hin, egal was es mich kostet dahin zu kommen.

Jedes Ziel beginnt mit dem ersten Schritt. Und den mache ich mir so schön, und so einfach wie möglich. Der erste Schritt soll leicht gehen, er soll schnell erreichbar sein und es darf kein logisches Gegenargument dagegen geben, warum ich den nicht schaffen sollte. Denn dann fange ich direkt damit an und schiebe es nicht auf.

Ich lege also meinen liebste Sportkleidung, in meine Tasche schon ins Auto so das ich am nächsten Tag nicht erst nach Hause fahren muss, sondern direkt ins Fitnessstudio fahren kann. Oder mein erster Schritt ist es am nächsten Arbeitstag 2 Bestandskunden zu kontaktieren und mich wieder ins Gedächtnis zu rufen, um mein neues Angebot verkaufen zu können. 2 Anrufe kosten mich 30 Minuten Arbeitszeit, das habe ich auf jeden Fall übrig. Also los geht’s.

Wenn ich mich also selbst für das Ziel entschieden habe. Mein Ziel gut formuliert ist, ich mir ein Zielbild gemacht habe. Den ersten Schritt mir so einfach und so schön wie möglich gemacht habe, und merke, aber ich brauche noch eine extra Motivationsspritze, dann formuliere ich Zwischenziele und Belohnungen. Bis…. habe ich ….. erreicht. Dafür belohne ich mich mit….

Belohnung, Belohnung, Belohnung

Wichtig ist die Belohnung darf niemals ausfallen, sonst funktioniert die Methode nicht. Und die Belohnung muss auch wirklich etwas sein, was dich motiviert und was du dir nicht sonst einfach gönnst. Hier wertschätzt du deine Zwischenschritte und den Weg zum Ziel.

Zusätzlich hilft, wenn du dein Ziel nicht alleine nur für dich verfolgst sondern gemeinsam mit jemand anderem, oder einer Community. Hier mache ich dir gerne das Angebot, werde teil der Heldinnencommunity. Hier treffen sich Frauen, die ganz unterschiedliche Ziele und Herausforderungen im Leben haben. Wir motivieren uns gegenseitig. Feiern unsere Etappen und motivieren uns wenn es mal schwieriger wird im Leben.

Starttermin ist der 08.03.2020, um 20:00 Uhr der Weltfrauentag. Hier starten wir mit dem Heldinnen Erlebnis Event. Hier stimmen wir uns ein und holen uns die extra Motivation um loszugehen.

Melde dich direkt an und sichere dir hier dein Frühbucherrabat und das Überraschungspaket.

Wenn du lieber direkt mit mir sprechen willst, oder Hilfe bei der Zielformulierung brauchst, dann buche dir direkt ein kostenfreies Orientierungsgespräch. Klicke hier.

Wenn du noch mehr zum Thema hören und erfahren willst. Dann höre dir hier die passende Episode, meines Podcasts: Als Frau in Führung gehen, an.

36 – Jahresstart – Projektstart gut gestalten

Bild von Engin Akyurt auf Pixabay, Bild von Henning Westerkamp auf Pixabay Bild von StartupStockPhotos auf Pixabay 

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