23 – VAKOG wie du dich selbst motivierst

Die Sinne betrügen nicht. Nicht, weil sie immer richtig urteilen, sondern weil sie gar nicht urteilen; weshalb der Irrtum immer nur dem Verstande zur Last fällt.

Immanuel Kant

Immer wieder komme ich in meinen Coachings auf das sogenannte VAKOG zu sprechen. Das passiert dann, wenn ich meinen Coachees helfe sich an bestimmte Situationen oder Ereignisse zu erinnern.

Dabei nutzen wir unser Körpergedächtnis.

Bedeutet ich frage die verschiedenen Sinneskanäle ab.

Probiere es aus

Probiere es doch direkt mal aus. Erinnere dich an ein Moment des puren Glücks, bei dem einfach alles gestimmt hat. Das muss nichts Großes sein, kann einfach nur etwas Kleines sein.

Hast du es?

Nun überprüfe deine Erinnerung mit all deinen Sinneskanälen.

V = visuell – Was siehst du?

A = auditiv – Was hörst du?

K=kinästhetisch – Was für eine Körperhaltung hast du?

O=olfaktorisch – Was riechst du?

G=gustatorisch – Was schmeckst du?

Und ist die Erinnerung jetzt nicht viel intensiver als vorher?

Riechen, Geruch, Blumen, Natur, Sinn, Nase

Warum nutze ich dieses Körpergedächtnis. Unser Verstand ist super. Er hilft uns Dinge, Situationen und Erlebnisse einzuordnen.

Aber genau bei Erinnerungen ist er manchmal hinderlich, denn er versucht auch Dinge, an die du dich erinnerst zu analysieren, zu durchdenken und manchmal auch zu verfälschen, weil er dich vielleicht schützen will.

Erinnerungen

Wenn du dich bei Erinnerungen auf dein Körpergedächtnis konzentrierst, dann bist du weg aus deinem Kopf und somit viel näher auch an deinen Emotionen. Und die Emotionen leiten uns den Weg zur Lösung. Bei schönen Erinnerungen, wie wir die Energie der Erinnerung nutzen können, um in stressigen Situationen darauf zuzugreifen. Bei negativen Erinnerungen, was du als erwachsene Frau brauchst, um dich in Zukunft gut davor zu schützen oder dich zu verabschieden.

Zudem nutze ich VAKOG auch bei Achtsamkeitsmeditationen.

Apfel essen, Achtsamkeit, Ernährung, Meditation

Wenn ich z.B. übe im Moment zu sein. Um den Blutdruck zu senken, um den Stresslevel runter zu fahren und um fokussierter zu sein. Dann nehme ich mir z.B. einen Apfel und esse ihn ganz bewusst.

Ich schaue mir den Apfel von allen Seiten an. Wie sieht er aus? Was für eine Farbe? Wo ist der Stil, wo hat er Druckstellen? = visuell

Dann klopfe ich gegen den Apfel und beiße hinein. Wie hört er sich an, wenn ich dagegen klopfe. Wie hört er sich an, wenn ich reinbeiße. Wie hört er sich an, wenn ich kaue und schlucke. = auditiv

Was für eine Körperhaltung habe ich beim Apfelessen. Was für eine Handhaltung. Wie ist mein Gesicht? = kinästhetisch.

Spüren

Wie riecht der Apfel? Wie riecht die Schale? Wie riecht das Fruchtfleisch? Wie riecht meine Hand, in der der Apfel war im Gegensatz zu der Hand ohne Apfel? = olfaktorisch

Wie schmeckt der Apfel? Was für einzelnen Geschmacksrichtungen kann ich herausschmecken. Was passiert, wenn ich sehr lange kaue – verändert sich der Geschmack? = gustatorisch

Hast du jemals so bewusst einen Apfel gegessen? Welche Erinnerungen kommen gerade hoch? Wie fühlst du dich dabei?

Auge sehen, beobachten, Sehen, Sinn

Du wirst merken, 10 Minuten bewusst einen Apfel zu essen. Nichts anderes nebenher zu machen, und du wirst erholt in die nächste Phase deines Arbeitsalltages gehen.

VAKOG hilft dir in deinem Alltag, dich an Ereignisse besser zu erinnern und einen Zugang zu deinen Emotionen zu gewinnen.

Hilfe

Wenn du merkst, dass die Emotionen sich vor dir verschließen und du merkst hier ist eine Mauer, du aber gerne hinter die Mauer schauen willst, dann melde dich gerne bei mir… wir schauen gemeinsam, warum es diese Mauer gibt und was sich dahinter verbirgt. Klicke hier.

Wenn du noch mehr über VAKOG hören willst, dann höre gerne in die passende Episode meines Podcasts

23 – VAKOG wie du dich selbst motivierst

Bild von pics_kartub auf Pixabay , Bild von Richard Cejas auf Pixabay , Bild von Myriam Zilles auf Pixabay 

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