15 – Methoden und Skills zum Thema Zeitmanagement

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen

Lucius Annaeus Seneca

Wenn es um das Thema Zeit geht, gibt es so viele Selbsthilfebücher gefühlt auf dem Markt wie es Minuten am Tag gibt.

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Ich empfehle dir heute meine ausprobierten Zeittools und warum ich mich dafür entschieden habe.

Meine Zeit

Ich fange am Morgen an. Mein Tag beginnt bevor ich arbeiten gehe mit Meditation. Zwischen 10 – 20 Minuten.
Warum habe ich das als Ritual für mich integriert?

Weil ich sonst in den Tag purzeln. Weil ich sonst unkonzentriert und überhastet die ersten Minuten am Arbeitsplatz damit vertrödeln mich zu strukturieren, anzukommen im Tag und lange brauche, um in meine Arbeit zu starten.
Durch die Meditation, das Fokussieren auf mein Energielevel – das jeden Tag unterschiedlich ist, auf die Dinge an, die mich meine innere Stimme erinnern will. Lässt mich fokussiert in den Tag starten.

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Daher empfehle ich ein Morgenritual, das dir hilft, wach, fokussiert und Energie bewusst in den Tag zu kommen. Also am Morgen dir 5 – 30 Minuten einzuplanen nur für dich. Das kann von achtsamen Teetrinken über Sport bis zur Meditation reichen. Wichtig ist nicht in deine Arbeit zu purzeln da du unnötig Energie und Zeit verschwendest.

Was spricht dagegen das du dir die Zeit am Morgen nimmst?

Glaubenssätze: z.B.

  • Ich habe keine Zeit, wegen meinen Kindern.
  • Ich bin kein Morgenmensch.
  • Ich schlafe morgens lieber länger.

Mache dir bewusst das es alte Glaubenssätze sind. Du entscheidest ob sie heute, wirklich noch zutreffen oder ob du dich davon verabschieden willst.

Denn du hast die Möglichkeit, früher aufzustehen, früher schlafen zu gehen, schneller zu frühstücken. Am Abend schon zu duschen, weniger Make-up aufzulegen, die Runde mit dem Hund – mit deinem Morgenritual zu verbinden und zu nutzen, auf morgendlichen Sex und kuscheln zu verzichten.

Die Zeit ist da, es liegt an dir wie du in den Tag startest.

Meine Zeitinseln

Dann arbeite ich mit dem Zeitinsel System. Das bedeutet ich bin achtsam und im hier und jetzt. Wenn ich zu Hause bei meiner Familie bin, dann bin ich da. Höre zu, beteilige mich, investiere mich. Da haben berufliche Gedanken und Ideen nichts zu suchen.

Wenn ich am Arbeiten bin, bin ich am Arbeiten. Da haben private Themen nichts zu suchen. Das hilft dabei mich auf meinen Job zu fokussieren, mich nicht mit socialmedia abzulenken, keine Zeit am Handy zu verdaddeln mich nicht schnell verführen zu lassen private Termine in meiner Arbeitszeit zu machen.

Meine Insel

So gibt es aber auch die EGO Insel. Da bin ich die Königin meiner Insel. Da darf niemand rein. Kein Partner / Partnerin, keine Familie, keine Berufsthemen. Hier geht es nur um mich.

Diese Zeitinseln habe ich mit verschiedenen Farben in meinem Terminkalender gekennzeichnet. So das klar ist in welchen Zeitfenstern was stattfindet. Und mir selbst bewusst ist, wenn ich am Abend eine Familie oder Freunde Inselzeit habe, dann landet da kein Meeting drin. Wenn ich auf der Arbeitsinsel bin, dann landet da kein Friseurtermin drin und wenn ich auf der EGO Insel bin landet da gar nichts drin.

Also wechsle ich am Morgen von der Familieninsel zur Arbeitsinsel.

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Was kann dich daran hindern, dich für das Inselsystem zu entscheiden?

Glaubenssätze wie: Ich habe Kinder, da muss ich immer zur Verfügung stehen – schließlich bin ich verantwortlich. Mein Beruf erwartet von mir – immer erreichbar zu sein, sonst werde ich gefeuert. Wer Karriere machen will – muss immer ansprechbar für berufliche Themen sein. Ich bin nur wichtig – wenn ich immer für alle erreichbar bin. Ich verliere den Überblick – wenn ich nicht alles gleichzeitig mache.

Auch hier mache dir bewusst es sind deine Glaubenssätze. Du entscheidest ob du ihnen glauben willst. Es ist deine Entscheidung wie du deinen Tag strukturierst. Welche Hilfen du dir holst. Welche Verantwortungen du abgibst. Wie narzisstisch und somit wichtig du bist.

Denn es liegt an dir, ob du dein Handy immer griffbereit auf dem Schreibtisch liegen hast. Ob du Termine mischst. Ob du immer informiert sein musst, was die Menschen in deinem Umfeld machen. Ob du im Vertrauen in die Systeme deines Lebens lebst.

Mein Ivy Lee

Wenn ich dann im Büro angekommen bin, liegt da schon die To do Liste nach Ivy Lee.

Ich prokrastiniere nicht mehr. Ich fange also nicht an Dinge vor mir her zu schieben. Sondern ich weiß die Liste ist nach dem Eat the frog First Prinzip aufgebaut. Also starte ich mit der ersten von den sechs Aufgaben für den Tag.

Dabei achte ich darauf das ich in maximal 90 Minuten Zeitgruppen arbeite. Denn es ist erwiesen, dass unsere Gehirnleistung nach 90 Minuten abnimmt. Das heißt egal ob ich die Aufgabe in diesen 90 Minuten geschafft habe oder nicht. Ich mache eine mind. 5 Minuten Pause mit Positionswechsel. Das heißt wenn ich gesessen habe, stehe ich auf gehe ans Fenster schaue in die Ferne. Entspanne meine Augen und atme tief durch. Bewege meinen Körper. Dann kommt die nächste Zeiteinheit.

Einmal am Tag bei mir am Mittag mache ich mindestens 30 Minuten Pause. Ich selbst esse nicht immer zu Mittag. Aber ich habe hier die Möglichkeit dazu. Denn ich entferne mich aus dem Büro. Gehe spazieren oder lege mich auf ein Sofa zum power Napp.

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Was hindert dich mit Zeitstruktur zu arbeiten?

Glaubenssätze wie:

  • Ich muss immer gleich Dinge erledigen, die an mich ran getragen werden.
  • Ich kann meine Bürotür nicht zumachen, das sieht ausgrenzend aus. Den AB einschalten tu ich nur, wenn ich nicht im Büro bin.
  • Ich möchte Höflich sein und für jeden da sein.
  • Ich kann mich zu manchen Aufgaben einfach nicht motivieren.
  • Ich brauche Druck damit ich Leistung abliefern kann.

Und zum dritten Mal. Mach dir klar es sind deine Glaubenssätze. Du entscheidest, ob du weiter Zeit verdaddeln willst. Energie vergeuden willst. Mehr Kraft im Beruf lassen möchtest als du brauchst.

Es ist deine Entscheidung

Denn egal ob du auch Ivy Lee nutzt oder ein anderes Zeitmanagement System. Strukturiertes Arbeiten macht dich effektiver. Lässt dir Freiräume für Kreativität und du sparst Energie.

Wenn ich dann am Ende des Tages meine Todo Liste für den nächsten Tag schreiben. Ich kann mein Gehirn auf dem Heimweg umschalten auf die neue Insel. Denn es braucht sich nicht merken was ich am nächsten Tag im Beruf machen muss, denn dafür ist die Liste ja da. Da steht drauf was am nächsten Tag auf mich wartet.

So habe ich am Abend Zeit mich entweder mit meiner Familie, meinen Freunden, mit mir zu beschäftigen. Ich habe noch Kraft und Energie dafür.

Meine Struktur

Und bei aller Struktur und Ordnung die mir die Systeme geben. Lebe ich. Das bedeutet es gibt auch Tage, die sind ganz anders. Da kommt ein Notfall, der alle Struktur über den Haufen schmeißt, da habe ich frei und es interessiert mich kein bisschen das man die Systeme auch auf das private Leben anwenden kann. Ich bin Chef meiner Zeitsysteme. Sie müssen in mein Leben passen und nicht ich in die Zeitsysteme.

Das ist für mich bei aller Ordnung – die Grundlage für meine Entscheidungen.

Wenn du Hilfe brauchst, dich von deinen Glaubenssätzen zu verabschieden. Und dein eigenes Zeitmanagement System zu finden, das zu dir und in dein Leben passt.

Dann melde dich gerne, und buch dir gerne direkt ein kostenfreies Orientierungsgespräch. Wir finden auch deine Zeit. Klicke hier.

Und wenn du noch mehr zum Thema Zeitmanagement hören willst. Dann höre doch in die neueste Episode meines Podcast.

15 – Methoden und Skills zum Thema Zeitmanagement

Bild von Couleur auf Pixabay, Bild von Gianni Crestani auf Pixabay, Bild von mohamed Hassan auf Pixabay, fBild von Michal Jarmoluk auf Pixabay 

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