Gestalttherapie

Zu meiner Ausbildung als Supervisorin und Coach, gehören auch die Grundlagen der Gestalttherapie nach Perls.
Die zwei wichtigsten Grundsätze sind hier, dass ich Klient:innen habe (keine Patient:innen) und dass ich mit meinen Klient:innen nicht nur rede, sondern mögliche Lösungsstrategien auch durch Körperübungen wirklich ausprobiere. Dadurch ist es den Klient:innen möglich, direkt zu erleben, welche Veränderungen mit neuem Verhalten möglich sind.

Darüber hinaus höre ich selbstverständlich ganz genau hin, wenn Klient:innen mir von ihren Themen erzählen und suche nach losen Enden. Dabei begleitet mich die innere Frage: “Wo braucht es noch einen Abschluss, eine Aufarbeitung oder ein Zusammenführen, damit wir neu und befreit weiter gehen können?“

Gestalten wird hier weniger künstlerisch verstanden (wobei ich mich selbst durchaus kreativer Methoden befähige), sondern eher in der Vorstellung. Wir sind so lange nicht zufrieden im Leben, so lange wir in uns noch offene Gestalten haben, die wir noch nicht geschlossen haben.

Gemeinsam schließen wir alte Gestalten, die nun an der Zeit sind, wirklich beendet zu werden. Frieden beginnt da, wo innerliche Gestalten geschlossen sind.