Wunder im Arbeitsalltag entdecken

Sorge dich um dein Jetzt, für das Morgen ist schon gesorgt.

Sara Prinz

Eine Säule in der Resilienzarbeit ist Achtsamkeit. 

Resilienz ist die Lebensgrundhaltung um mit Stress und Herausforderungen im Leben umgehen zu können. 

Achtsamkeit ist eine der sieben Säulen im Resilienztrainig.

Warum ist Achtsamkeit im Alltag so entscheidend wichtig?

Achtsamkeit versetzt den Körper und die Aufmerksamkeit in den Moment. In das hier und jetzt. In unserer Gesellschaft sind wir meist mit der Zukunft beschäftigt. Was muss ich noch alles planen, machen und strukturieren. Was braucht es von mir um morgen keinen Unfall zu bauen? Wie kann ich heute schon vorplanen damit ich morgen keinen Stress habe?

Was ich dadurch ganz oft unbeachtet lasse, durch die Sorge um das morgen, bin ich heute im Stress und Druck. Wir leben in dem Gefühl das Leben planen zu können und so das gefühlte Steuer in der Hand zu haben. Ganz oft, ist das aber dann gar nicht der Fall. Das Leben ist nicht planbar, es will gelebt werden. Wir dürfen mehr lernen in unseren Reaktionen im hier und jetzt zu leben und zu schauen was ist es das gerade von mir verlangt wird zu leisten. 

Menschen die ein offenen Kopf- und Ajna Zentrum haben, neigen besonders oft dazu die Probleme der anderen Menschen und der Welt lösen zu wollen. Sie schlafen Nachts schlechter eil sie auf der Suche nach der planbaren Zukunft, sich Sorgen machen, mit Ängsten kämpfen und nach Antworten suchen, die gar nicht das eigene Leben betreffen. 

Achtsamkeit versetzt uns in das hier und jetzt.

Meister der Achtsamkeit sind Kinder. Für eine Strecke die ich in 10 Minuten laufe, brauchen Kinder im Vor-Kindergartenalter 1h. Dabei sind sie nicht langsamer wie ich im Laufen. Nein sie haben kein Zeitgefühl. Sie wissen nicht was die Zukunft bedeutet. Daher ist der Moment gerade so wichtig. Sie entdecken dadurch die Wunder die auf dem Weg für uns bereit liegen. Die Blume in der Hausritze und die Schnecke die auf der Straße gerettet werden muss, den Öl-Regenbogen der bunt schimmert. 

Wir Erwachsene sind durch unsere Zukunftsgedanken oft blind für das was die Welt an Wundern für uns bereit hält. Wir dürfen diese Wunder – Achtsamkeit wieder neu lernen um gestärkt dem Stress und Druck unserer Gesellschaft zu begegnen. 

Wie lernen wir nun Achtsamkeit?

In dem wir eine Minute am Tag innehalten. Quasi auf den Pausenknopf des Lebens drücken und wahrnehmen. Was spüre ich gerade? Wie geht es mir gerade? Wie fühlt sich der Stuhl an auf dem ich sitze? Wie fühlt sich meine Haut an? Was für ein Geschmack habe ich im Mund? Was höre ich? Was sehe ich? Was rieche ich?  Welches Wunder entdecke ich gerade? 

Mein Momenten – Wunder

Ein kleines Momentbeispiel gefällig? – Ich sitze hier auf meiner Eckbank an meinem Laptop und schreibe diesen Artikel. Ich sehe den Bildschirm und neben dem Bildschirm meine Kaffeekanne, die handgetöpferte Tasse, die Milchpackung. Im Mund schmecke ich noch den Kaffee meiner Lieblingsrösterei, meine Finger spüren die Glätte der Tastatur meine Füße, spüren die Kälte des Plattenbodens, meine Ohren hören das Feuer im Ofen und meine Nase riecht die letzten Essengerüche des Mittagessens. – Mein Wunder in dem Moment, die Vögel die vor meinem Fenster die Meisenknödel entdeckt haben und sich streiten und nichts davon wahrnehmen das ich sie jetzt gerade beobachte. Wie oft darf ich einfach nur sein – ohne den Gedanken was andere wohl von mir denken?

Diese Achtsamkeit kann trainiert werden eine Minute am Tag genügt. Bei der Aktion: Achtsamer Advent bekommst du einen Adventskalender von mir geschenkt – jeder Tag im Advent öffne ich für dich ein Achtsamkeitstürchen. Du möchtest mehr darüber erfahren. Klicke hier und entdecke was die Aktion mit dir macht. 

Gehe gestärkt in deinen Arbeitsalltag und lerne was das Leben für dich jetzt an Wundern bereithält. 

Bild von Hannah Williams auf Pixabay; Bild von Meditation LIFE auf Pixabay ; Bild von Engin Akyurt auf Pixabay 

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