Muss es immer leichter gehen?

„Sara Prinz – Coaching für mehr Leichtigkeit im Alltag“

Sara Prinz

Über diesen Satz: “Muss es immer leichter gehen?”, bin ich heute in LinkedIn gestolpert.

Und ja, auch ich werbe mit dem Satz.

Heute bin ich bei dem Gedanken gestolpert, und über jeden Stolperer bin ich dankbar. Denn wenn man Stolpert kommt man aus dem Gewohnheitstritt. Bleibt kurz stehen und geht achtsamer weiter.

Gedankenstolperer

So auch bei Gedankenstolperern.

Denn Tatsächlich ist es in meinen Coachings so, dass das Ziel zwar ist, dass es Leichter gehen darf, aber der Weg dahin ist nicht immer leicht.

Im Gegenteil, manchmal ist er sehr schwer und das darf er sein, ja muss er sogar manchmal sein.

Schmerzen, Tränen, Emotionen,

Das Anerkennen das es auch mal schwer ist im Leben. Das es auch mal sch…. ist im Leben. Bedeutet innezuhalten und zu spüren.

Mich begeistert genau dieser Punkt im Coaching immer wieder. Denn ich weiß um die Chancen und Möglichkeiten, ich habe das Vertrauen in den Weg durch den Prozess. Und weil ich darum weiß, kann ich meine Coachees darin begleiten.

Sie müssen nicht alleine, durch den Frust, die Angst, die Trauer gehen. Wirkliche tragfähige Lösungen finden, bedeutet eben raus aus den Kompfortzone, einreisen von Mauern und Hinschauen da wo es auch weh tut. An Punkte gehen, an denen man verletzt wurde um sie heilen zu können.

Reale Geschichte

Ich erzähle dir heute eine Geschichte aus meinem Coaching um dir zu zeigen, was ich meine.

„Eine Frau kam zu mir mit der Frage: “Ich möchte wirklich Karriere machen aber ich werde immer bei jeder Personalrunde übersehen, ich bekomme gar keine Chance mich zu beweisen, was kann ich tun?”

Wir haben verschiedene Rahmenbedingungen geklärt (Voraussetzungen, Skills, Netzwerke etc.) Wir kamen an den Punkt, zeigen was sie kann. Und auf einmal wurde sie ruhig. Sie schickte mir postwendend ihren Lebenslauf. Ich las ihn durch und fand ihn super.

Erzähle mir deine Sicht

Ich sagte zu ihr: „Erzähl mir aus deiner Sicht, deine Stärken was befähigt dich zur Führungspersönlichkeit?“ – Schweigen. „Was hindert dich gerade?“ „Ich kann mich nicht selbst loben.“  – Getroffen. Mir saß eine hochqualifizierte Frau im Coaching gegenüber, die nichts Positives über sich selbst sagen konnte. Schreiben das ging, aber laut aussprechen was sie gut kann, das ging nicht. Nun ist auch klar, warum sie übersehen wurde, jedes Mal.

Wer sich selbst nicht zeigt, der wird auch nicht gesehen.

Gemeinsam Hände, heilen, helfen, Coaching

Ich fragte sie: „Möchtest du lernen wie du positiv über dich sprechen kannst?“ – Schweigen, dann ein nicken. Ab hier sind meine Achtsamkeit, mein Wissen und meine Begleitung gefragt. Wir haben in mehreren Sitzungen, Blockaden angeschaut, kamen an Verletzungen vorbei die heilen durften. Haben Erinnerungen aus der Vergangenheit gestreift und uns Strategien für Lösungen überlegt.

Erzähle mir deine Sicht – 2. Versuch

Am Ende stand wieder meine Frage: „Erzähle mir aus deiner Sicht was du gut kannst, was dich als Führungskraft qualifiziert.“ – Noch zaghaft fing sie an: „1. Ich bin Expertin in meinem Themengebiet. 2. Ich bin schon lange in der Firma um die Struktur der Firma zu kennen. 3. Ich habe eine Idee wie ich meine Abteilung zur führenden Abteilung im Unternehmen machen kann. 4. Ich habe ein Ohr für meine Mitarbeiter und ein Auge für die Stärken der Kollegen. 5. Ich will zeigen was ich kann.“

Ihr liefen beim Reden die Tränen über die Wangen, aber ihre Stimme wurde immer fester und klarer. Noch heute bekomme ich Gänsehaut in diesem Moment.

Einen Monat später, bekam ich einen Anruf. „Ich hab die Stelle, erst auf Probe, aber die überzeuge ich. – DANKE.“ Wieder eine Frau mehr in den Führungspositionen unserer Unternehmen.“

Fazit

Ja, der Weg ist nicht immer leicht. Neue Denkmuster und Verhaltensweisen zu trainieren, bedeutet auch mal Schmerzen auszuhalten, Begrenzungen zu erleben und Hürden und Fehlschläge in Kauf zu nehmen.

Und vor allem braucht es Zeit. Schließlich bin ich ja auch nicht von heute auf morgen, zu der Frau geworden die ich heute bin, dann kann ich das auch nicht von heute auf morgen ändern.

Leichtigkeit, Seifenblasen, Fröhlichkeit, Freude

Ich danke heute für den Gedankenstolperer zum Thema Leichtigkeit.

Wenn du nun spürst, dass du es auch leichter haben willst. Den Weg dahin aber nicht alleine gehen möchtest dann, vereinbare doch direkt hier ein kostenfreies Orientierungsgespräch: Klicke hier.

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay, Bild von Ulrike Mai auf Pixabay, Bild von Anja🤗#helpinghands #solidarity#stays healthy🙏 auf Pixabay

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